Geschichtliches über und um Lanzerath

Stele Lanzerath

Die historische Stele an unserem alten Wegekreuz an der Lanzerather Dorfstraße listet   komprimiert die Entstehung einer Siedlung und deren Entwicklung zu einem modernen Dorf im kleinsten Ausmaß. Beginnend von den ersten mittelalterlichen Bauernhäusern im 14. Jahrhundert zu einem Bauerndorf hin wandelt sich Lanzerath nach dem 2. Weltkrieg in eine reine Wohnsiedlung der Neuzeit. 
  Alle u.a. Daten und noch viele weitere Informationen darüber hinaus hat Peter Ackermann zusammengetragen und dokumentiert für unsere Dorfgemeinschaft und allen Interessierten.


Die Stele wurde organisiert und produziert von den Mitgliedern der Dorfgemeinschaft Peter Ackermann, Knut Zellmann, Frank Handeck und Jürgen Ritterbach. Die Finanzierung übernahmen freundlicher Weise die Dorfgemeinschaft Lanzerath und zum großen Teil das Kulturamt der Stadt Neuss. Dem Leiter des Kulturamts Herrn Müller sowie Herrn Dr. Metzdorf und Frau Gesell vom Stadtarchiv Neuss danken wir an dieser Stel(l)e herzlichst!



Quellen-Verzeichnis zur Infotafel   


Aussagen zur Steinzeit:

  • Rudolf Brandts: „Archäologische Funde im Kreis Neuss“, Band 4., 1982, Holzheim, Seite 154

Römerzeit:

  • Dieter Hubka: „Die römischen Siedlungsfunde, gewerblichen Reste und Straßenbefunde in Mönchengladbach-Mülfort“, Dissertation Universität Köln, 2011, Seiten 33 u.119

Zu 1290:

  • Landesarchiv Nordrhein-Westfalen: “kl. Eppinghoven”, Urkunden-Nr. 33

Zu 1381

  • Rudolf Brandts: “Das Archiv im Hause Falkenstein in Neuss”, 1964, Stadtarchiv Neuss
  • Hrsg Landkreis Grevenbroich, Dr.Jakob Bremer: “Die reichsunmittelbare Herrschaft Dyck”, 1959, Seite 424

Zu 1426

  • Dr. Karl Tücking: „1896 Regestenwerk Urkunden und Akten“, Klarissen NR.132 10.03.1427, Stadtarchiv Neuss

Zu 1464

  • Hrsg St.Sebastianus Schützenbruderscaft Büttgen, Johannes Riskes: „Die Apostelgüter“, Heimatkundliche Schriftenreihe Nr. 29, 2007, Seite 79 (siehe Stadtbibliothek Neuss)

Zu 1569

  • Hrsg. Landkreis Grevenbroich, Dr. Jakob Bremer: “Die reichsunmittelbare Herrschaft Dyck”, 1959, Seite 34

Zu 1577

  • Hrsg. Landkreis Grevenbroich, Dr.Jakob Bremer: “Die reichsunmittelbare Herrschaft Dyck”, 1959, Seite 424

Zu 1581

  • Dr. Jakob Bremer: “Das kurkölnische Amt Liedberg mit den Dingstühlen Frimmersdorf, Giesenkirchen, Gustdorf, Holzheim, Kaarst, Kleinenbroich, Liedberg, Schiefbahn den Unterherrenschaften Schlich und Horst mit Schelesen und Pesch und den Einflussgebieten Büttgen, Glehn und Grefrath”, B.Kühlen Kunst- und Verlagsanstalt M.Gladbach, 1930, Seite 224

Zu 1589

  • Hrsg. Landkreis Grevenbroich, Dr.Jakob Bremer: “Die reichsunmittelbare Herrschaft Dyck”, 1959, Seite 34

    Zu 1616-1773
  • Peter Stenmans: Schriftreihe “Litterae Annuae Die Jahresberichte des Neusser Jesuitenkollgs 1616-1773”, Nr.4 , 1966, Seite 203, vgl. Stadtarchiv Neuss
  • Dr. Karl Tücking: Schriftreihe „Kirchliche Einrichtungen in Neuss“,Neuss, 1880, Seite 215, Stadtbibliothek Neuss
  • Landesarchiv Nordrhein-Westfalen: Neuss, Jesuiten, Urkunden AA 0444121.64.00
  • Erich Wisplinghoff: “Geschichte der Stadt Neuss Teil 4 das kirchliche Neuss bis 1814, Pfarrverhältnisse und geistliche Institute”, 1989, Neuss, Seite 268, vgl. Stadtarchiv Neuss

 

Zu 1811

  • Landesarchiv Nordrhein-Westfalen: Kataster Karte Mairie Grefrath Sektion B Dite Lanzerath, 1811

Zu 1815

  • Quelle Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Grefrath_(Neuss) Hrsg Dr. Johann Georg von Biebahn, J. H. C. Schreiner: „Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf“, Düsseldorf, 1836, S. 149

Zu 1824

  • „Verordnungen und Bekanntmachungen der königlichen Regierung“, Nr. 62, Jahrgang 1823, Seite 394, Bibliothek Universität Düsseldorf und Stadtarchiv Neuss

Zu 1935

  • Bürgemeisterei Holzheim: “Zusammenlegung der Gemeinden Holzheim und Grefrath zur Bürgermeisterei Holzheim am 01.09.1935”, Holzheim, 1935, Stadtarchiv Neuss Altsignatur 0.03

Zu 1940

  • Hrsg Kreisheimatbund Neuss e.V. Peter Staaz: „Zwangsarbeit im Kreis Neuss. Quellen und Dokumente zum Einsatz ausländischer Arbeitskräfte während des 2.Weltkriegs”, ISBN-13: 9783000117589 2003, Stadtarchiv Neuss
  • Bürgermeister Holzheim zu Neuss: Einschreiben 0/43/04 vom 22. März 1944, u.a. Archiv Dorfgemeinschaft Lanzerath.

Zu 1943

  • Stadtarchiv Neuss: „Brände und Brandberichte: Allgemeines und Besonderes“, Altsignatur: 1.44.05, Akten-Verwaltung ab 1945

Zu 1945

  • Hrsg Kreisheimatbund Neuss e.V.. Schriftenreihe Nr.6, Margrit Sollbach-Papeler „ Kriegsende 1945 im Kreis Neuss “, ISBN 3-926963-18-2 , siehe Stadtarchiv Neuss

    Zu 1963
  • Gemeinnütziges Siedlungsunternehmen des deutschen Bauernverbandes e.V.: Brief an die Familie Gerda Ackermann Az. II/966Hltz/Th. vom 26.05.1964, Geschäftsstelle Düsseldorf, u.a. Archiv Dorfgemeinschaft Lanzerath

 

Zu 1967

  • Lt. Protokoll der Gründungsversammlung, Archiv Dorfgemeinschaft Lanzerath

Zu 1975

  • Gebietsänderungsvertrag der Stadt Neuss und der Gemeinde Holzheim, 1974, siehe Stadtarchiv Neuss.

Anm.: Teil des Gesetzes zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Mönchengladbach/Düsseldorf/Wuppertal vom 10. September 1974 (genannt Düsseldorf-Gesetz) unter

  • 2 Eingliederung der Gemeinden Holzheim, Norf und Rosellen sowie von Teilen von Kaarst, Neukirchen und Meerbusch in die Stadt Neuss, Auflösung des Amtes Norf

Zu 1994

  • Lt. NGZ, vom 18.06.1994, Seite 27
  • Zeit-Zeugen: u.a. Peter Ackermann, Jürgen Ritterbach, vgl. Archiv Dorfgemeinschaft Lanzerath

Zu 1995-2004

  • Peter Ackermann: Einladung zur Eröffnung Bolzplatz , 18.06.1994 , Archiv Dorfgemeinschaft Lanzerath
  • Neuss-Grevenbroicher Zeitung, Christof Pütz: Reihe “Wir in …. Lanzerath”, 1999

Zu 2018

  • Zeit-Zeugen: u.a. Peter Ackermann, Hausbegehungsplan mit kleiner Katasterkarte, vgl. Archiv Dorfgemeinschaft Lanzerath,

Peter Ackermann und Jürgen Ritterbach Neuss, den 14.09.2020